Ironman 70.3 Dubai

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„Man muss verstehen, die Früchte seiner Niederlagen zu ernten“

Ein 9. Platz war natürlich nicht das Ziel, das ich mir für mein erstes Rennen der neuen Saison gesetzt hatte. In einem Weltklasse-Feld und zu einem sehr frühen Zeitpunkt, kann dies jedoch trotz solider Leistung schnell passieren.

Meine Enttäuschung hält sich somit in Grenzen, ich sehe meine Leistung als gute Basis für eine erfolgreiche Saison 2017. In allen drei Disziplinen konnte ich solide abliefern und Leistungen erbringen, die ich letztes Jahr erst viel später erreichte.

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Das Experiment, ein Rennen ganz alleine aus dem europäischen Winter heraus zu bestreiten, bereichert mich um viele Erfahrungen, die im Training nur schwer zu simulieren sind.

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Neue Wege im Jahresaufbau führen in diesem Jahr dazu, dass die triathlonspezifischen Workouts erst ab Februar auf dem Plan stehen. Wie bereits in meinem letzten Blog erwähnt, galten die letzten Wochen und Monate dem Ziel, meine Maximalleistung weiter zu entwickeln. Die Diagnostik bestätigt diesen Weg, ab Mai muss er sich dann in der Praxis bewähren.

Ich freue mich nun auf mein Trainingslager auf den Kanaren, wo ich ab Mitte Februar mit meinen Kollegen vom Team Erdinger Alkoholfrei fleißig trainieren werde.

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Ich danke Euch allen fürs Daumendrücken und Mitfiebern von Zuhause aus.

Eure Laura

Neues Jahr -alte Ziele

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Nach Weihnachten ging es für mich in mein erstes Trainingslager der Saison nach Palamós. Unter der spanischen Sonne, bei angenehmen Temperaturen und begleitet von starken Trainingspartnern konnte ich einige qualitativ hochwertige Kilometer in allen drei Disziplinen sammeln.

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In diesem Jahr starte ich früher in meine Saison als in der Vergangenheit. Aus Lust und einer Laune heraus, habe ich mich für den Ironman 70.3 in Dubai angemeldet. Dieses prestigeträchtige Rennen findet jedoch bereits in 8 Tagen statt (27.1.2017).

Trotz des näher kommenden Rennens hat mich mein Trainer Philipp Seipp bislang ausschließlich ruhige oder extrem kurze und schnelle Inhalte trainieren lassen. Unser Fokus lag darauf, meine VO2max und meine Maximalleistungen in allen Disziplinen zu verbessern. Dass uns dieses Vorhaben extrem gut gelungen ist, haben mir meine Leitungsdaten bei meiner letzten Diagnostik bei Trainings& Diagnostics in Zürich diese Woche gezeigt. Diese neu erworbenen Fähigkeiten werden mir für das Rennen in Dubai vermutlich noch nicht so viel bringen, da ich den renntypischen Pace bisher ausgelassen habe. Langfristig und im Hinblick auf die wichtigen Rennen der Saison, die ab Mai beginnen, dafür hoffentlich umso mehr. Somit sind meine Erwartungen für das Rennen in Dubai nicht sehr groß. Ich fühle mich dennoch stark und vor allem mental extrem fit. Ich bin bereit, alles zu geben. Wie ich mich in dem Top-Starterfeld damit platzieren kann, werden wir nächste Woche sehen.

Außerdem möchte ich diese Gelegenheit nutzen, euch Veränderungen oder auch Verlängerungen in meiner Zusammenarbeit mit meinen Sponsoren und Partnern zu verkünden.

Ich freue mich sehr, auch in den nächsten Jahren ein Teil des Erdinger Alkoholfrei Profiteams zu sein. Bereits seit 5 Jahren habe ich die Brauerei Erdinger Weißbräu als starken und zuverlässigen Partner an meiner Seite. Der unverkennbare blaue Wettkampfanzug brachte mir bereits den Spitznamen „blue girl“ ein.

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Ein weiterer enorm wichtiger Partner ist die Firma Haero Carbon. Vor zwei Jahren habe ich angefangen, die superleichten Lenker – made in Germany – an meinen Rädern zu fahren. Durch einen engen Austausch mit dem Inhaber Christoph Härer entstand letztes Jahr die Idee ein superleichtes Zeitfahrrad herauszubringen. Mit diesem Rad, dem HC.TT, bin ich 2016 bereits sehr erfolgreich unterwegs gewesen. Die Ingenieure der Firma basteln bereits wieder auf Hochtouren an neuen Entwicklungen, die das Rad noch einzigartiger machen werden. Vielen Dank an dieser Stelle für dieses spannende Projekt und das tolle Material.

Mein dritter großer Hauptsponsor wird auch in diesem Jahr die Firma LEICHT Küchen, aus dem schwäbischen Waldstetten, sein. Leicht produziert exklusive Designküchen und ist bereits seit 3 Jahren ein starker Partner an meiner Seite. Durch gemeinsame Laufprojekte mit einigen Mitarbeitern der Firma sind wir über die letzten Jahre auch sportlich zusammengewachsen.

Bei meinen Sponsor OSPA Schwimmbadtechnik durfte ich erfahren, dass eine Gegenstromanlage ein großer Benefit für uns Triathleten ist. OSPA baut weltweit luxuriöse Schwimmbäder, Gegenstromanlagen und entwickelte ein Filterverfahren, mit dem Wasser auf sehr schonende Art und Weise gereinigt und desinfiziert werden kann. Als Profisportlerin verbringe ich viele Stunden im Wasser und freue mich über solche Innovationen, die meine Gesundheit fördern. Mit dem gemeinsamen Projekt die PowerSwim – Gegenstromanlage weiterzuentwickeln, verbrachte ich spannende Einheiten im Wasser und bei gemeinsamen Gesprächen mit den Ingenieuren der Firma. Ich freue mich sehr, dass OSPA mich auch in diesem Jahr weiter unterstützt und ich meine Erfahrung als Profisportlerin weitergeben darf.

Die Regeneration ist für uns Sportler ein wichtiger Baustein zum sportlichen Erfolg. Durch die Firmen CEP und medi habe ich einen neuen Partner gefunden, der mich gezielt in diesem Bereich durch sein Wissen und seine Produkte unterstützt. Dabei setzt medi als deutsche Firma auf eigene Produktion in Bayreuth und hohe medizinische Standards. Ich bin sehr dankbar, einen solch kompetenten Partner an meiner Seite zu wissen!

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„We are proud to protect you“- diesem Werbespruch lässt mein Helm und Brillensponsor Uvex Taten folgen, in dem er mich auch in den nächsten Jahren schützen und unterstützen wird. In die Entwicklung neuer Produkte mit einbezogen zu werden, macht nicht nur Freude, es schweißt  auch Athlet und Firma zusammen. Durch eine optimale Passform und ein aerodynamisches Design macht Uvex mich in der zweiten Disziplin noch schneller, so dass ich sagen kann: I am proud to ride you!

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Durchdachtes Design und viel Erfahrung in Triathlon- und Radsport bringt mein neuer Bekleidungssponsor Castelli mit. Als Frau möchte ich nicht nur schnell sein, sondern auch gut aussehen. Dies zusammen ermöglicht mir die italienische Firma, in dem sie auch speziell für Frauen die optimale Passform sucht. Der Rennanzug ist einer der schnellsten auf dem Markt und voglio essere veloce – ich will schnell sein!

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Diese starken Partner ermöglichen mir, meinen Sport professionell zu betreiben, worüber ich sehr dankbar bin. Zu meinem Erfolg tragen jedoch noch weitere Partner und Personen bei, die ich Euch in einem weiteren Blog demnächst ausführlicher vorstellen möchte.

Nun konzentriere ich mich jedoch so gut es geht auf mein kommendes Rennen, versuche entspannt zu bleiben und vor allem Spaß zu haben und mich auf ein kleines Abenteuer zu freuen! Bis zu meinem nächsten Blog könnt ihr mir bei Facebook und Instagram folgen und dort kleine Einblicke in meinen Alltag als Profitriathletin bekommen.

Eure Laura

BYE BYE 2016

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Nun ist mein letztes Rennen, die Ironman 70.3 WM in Australien, schon fast 3 Monate her. Die Zeit ist wie im Flug vergangen, aber langweilig war mir zum Glück nie.

Nach der WM habe ich eine vierwöchige Saisonpause eigelegt. In dieser Zeit habe ich mich nach Lust und Laune bewegt und mal wieder Dinge getan, zu denen ich sonst kaum mehr komme. So habe ich mich mal wieder in die Kletterhalle gewagt, bin das erste Mal auf Skirollern gestanden und habe einige Trails mit dem MTB genossen. Alle diese Aktivitäten mache ich gerne, nur kommen sie häufig zu kurz. Außerdem kann mein Hund nun wieder ein paar Tricks mehr und einige Menschen haben mein Gesicht endlich mal wieder persönlich vor sich gehabt.

Obwohl die Zeit sehr kurzweilig war, stieg die Vorfreude auf das geregelte Training mit jedem Tag.

img_1048Seit Oktober bin ich wieder fleißig am trainieren. Mein Schwerpunkt liegt in der Winterzeit nochmal ganz klar auf der Verbesserung meiner Schwimmleistung. Bei diesem Vorhaben unterstützt mich Patrick Engel am Beckenrand, der viele meiner Einheiten begleitet. Dies ist eine Neuerung, weil ich bisher viel alleine trainiert habe und die mich bereits in den letzten Wochen nach vorne gebracht hat. Des Weiteren dienen die Wintermonate natürlich dem Grundlagentraining und dem Kraftaufbau, damit ich 2017 eine lange und erfolgreiche Saison haben kann.

Ich testete zudem einen ersten Okklusionsblock (Training unter verminderter Blutzufuhr in den Beinen oder Armen) im Krafttraining. Dieser zweiwöchige Block verlief mit recht viel Schmerzen, aber unter der professionellen Anleitung von Training und Diagnostics aus Zürich und meinem Trainer Philipp Seipp. Das Training war trotz der Strapazen erfolgreich, so kann ich bereits einen  Kraftzuwachs in meinen Beinen verbuchen. Diese Power will ich nun auf die Pedale und Laufschuhe übertragen.

Neben dem Training nutzte ich die Zeit auch für spannende Projekte mit meinen Partnern und den alljährlichen Austausch mit meinen Sponsoren. Was sich im Bereich meiner Sponsoren und Partner für das kommende Jahr verändert, werde ich euch im neuen Jahr an dieser Stelle berichten.

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Das Jahr 2016 war für mich das erfolgreichste Jahr meiner noch jungen Triathlonlaufbahn. Mit drei großen Mitteldistanz Siegen habe ich meine eigenen Erwartungen übertroffen. Mit Platz 3 bei der Ironman 70.3 EM und meiner ersten WM Teilnahme habe ich mich erfolgreich der internationalen Konkurrenz gestellt und wichtige Erfahrungen für meine Weiterentwicklung gesammelt.

Was die Zukunft bringen wird? Sehr viele Menschen sprechen mich auf mein Langdistanzdebüt an.

Ich sehe es zwar auch so, dass Deutschland dringend weiblichen Nachwuchs auf der Langdistanz benötigt, gleichzeitig sehe ich, dass die  Leistungen der Athletinnen, welche Rennen gewinnen, gestiegen sind. Um ein großes LD Rennen zu gewinnen, muss ich richtig schnell sein. Ein verfrühtes Debüt würde diese Entwicklung wohl nicht beschleunigen, eher verlangsamen oder sogar aufhalten.

Obwohl ich als MD Athletin deutlich weniger Aufmerksamkeit bekomme ( siehe auch meine letzte Kolumne im „Finisher Magazin“ – Go long or go home?), halte ich es für richtig, meinen Weg zu verfolgen und mein Potential vorerst auf kürzeren Strecken auszubauen. Somit wird die Geschwindigkeit erneut Vorrang in meinem Training- und Wettkampfplan erhalten.

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Ich möchte diesen Blog nutzen, um mich bei allen zu bedanken, die die Geduld und den Glauben an mich aufbringen und mich auf meinem Weg an die Weltspitze unterstützen und begleiten. Es begeistert mich immer wieder aufs Neue wie viele von euch mich bei den Wettkämpfen anfeuern, mir auf Facebook und Instagram folgen oder meine Homepage besuchen. Dafür danke ich euch von Herzen.

Ich kann mich glücklich schätzen starke, zuverlässige Sponsoren, ein tolles Support Team und den besten Trainer an meiner Seite zu haben. Ganz herzlichen Dank an Euch!

Euch allen wünsche ich eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches, gesundes und spannendes neues Jahr 2017!

Eure Laura

TOP 10 BEI MEINER ERSTEN WM

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Einen Tag nach der 70.3 EM in Wiesbaden saß ich bereits im Flieger nach Australien, so hatte ich drei Wochen, um mich in Down Under auf die WM vorzubereiten. Der Plan war, nach einer regenerativen Eingewöhnungswoche eine letzte harte Trainingswoche folgen zu lassen, um die Form für die WM nochmals zuzuspitzen. Wir bereiteten uns besonders auf ein schnelles Schwimmen und Laufen vor. Die tollen Trainingsbedingungen in und um den Austragungsort der WM, Mooloolaba, eigneten sich bestens dafür und ich hatte eine harte, aber sehr schöne Zeit. Der australische, sehr entspannte Lifestyle und auch der frühe Start in den Tag, den einem die Locals vorleben, gefiel mir sofort und wurde von mir direkt kopiert.

Gutes Essen und noch besseren Kaffe findet man in Mooloolaba an jeder Ecke. Dieser glückliche Umstand ermöglichte es mir, mich vor, nach oder auch zwischen meinen Einheiten bestens zu verpflegen und mir einen Koffeinkick zu holen, wenn ich einen Boost brauchte.img_1195Jedes Schwimmbad ist in Australien komplett durchgeleint und im Straßenverkehr wird viel Rücksicht auf Radfahrer genommen. Läufer trifft man zu jeder beliebigen Zeit an der Promenade und am Strand und auch das angenehm temperierte Meer lud mich das ein oder andere Mal zu einer Freiwassereinheit ein. Ich fühlte mich wie im Triathlontrainingsparadies. Begeistert von den tollen Bedingungen, freute ich mich auf jeden Tag und jede Einheit, auch wenn mein Trainer die ein oder andere harte Einheit für mich bereit hielt. Ich genoß die Tage bis zu meiner ersten WM in vollen Zügen. Der Renntag kam stetig näher und Mooloolaba wurde immer mehr von Triathleten besiedelt, bis diese omnipräsent waren. Währenddessen reduzierte sich mein Trainingsumfang langsam und meine Nervosität stieg dagegen stetig an.img_0667An meine erste WM Teilnahme hatte ich im Vorfeld keine großen Erwartungen geknüpft. Natürlich wollte ich aber versuchen, das Beste aus mir heraus zu holen, um so zu sehen, wo ich in einem der stärksten Felder, die es jemals auf der 70.3 Distanz gab, lande.

Mir war klar, dass es ein sehr schnelles Schwimmen geben würde und dass es auf dem Rad vermutlich zu einer großen Gruppe kommen könnte, da die ersten 40Km flach auf einer Autobahn verlaufen und der Radkurs wenige selektive Passagen bereit hält. Mir war bewusst, dass diese Tatsache mir nicht unbedingt in die Karten spielt. Bereits im Vorfeld stellte ich mich mental auf einen für mich ungünstigen Rennverlauf ein und wusste, dass mich vermutlich ein einsames Rennen erwartet.dsc03478Am Renntag war das zuvor oft wellige Meer wunderbar ruhig und der Sonnenaufgang zauberte eine einzigartige Stimmung herbei. Ich hatte einen guten Start und konnte eine meiner besten Schwimmleistungen in diesem Jahr abrufen. Das dies dennoch bei weitem nicht für die Spitzengruppe reichte, war mir natürlich klar. So versuchte ich, wie so oft in diesem Jahr, meine Aufholjagd auf dem Rad zu starten. Anfangs konnte ich einige Athletinnen überholen und sehr gute Wattwerte fahren. Als mir am Wendepunkt auf der Autobahn jedoch eine circa 12 Frauen umfassende Gruppe entgegenkam, die sichtlich zu kurze Abstände fuhr, wusste ich, dass es für mich unmöglich werden würde meinen Rückstand auf der flachen Strecke aufzuholen. Ich versuchte, mich von nun an damit zu motivieren, den Rückstand wenigstens nicht weiter wachsen zu lassen. Da es auf der Radstrecke keinerlei Zeit- oder Platzierungsinformationen gab, musste ich mich vollends auf mein Gefühl und die Daten meines SRMs verlassen.14237725_852802188154165_381137597819088091_nLeider zeigte nach einiger Zeit genau dieses jedoch nicht mehr die Werte an, die ich im Vorfeld anvisiert hatte. Seit langer Zeit erlebte ich erstmals, wie sich ein richtig schlechter Radtag anfühlt. Im Kampf um die Wattwerte, gegen die muskuläre Ermüdung und zunehmenden Gegenwind war es eine große Herausforderung, mental nicht in eine negative Spirale zu geraten, sondern weiter zu pushen und den Glauben an eine gute Rennleistung nicht zu verlieren.

Kurz vor T2 bekam ich durch meinen Trainer Philipp Seipp dann endlich den ersten Split und Informationen über meinen Rückstand. Überraschenderweise war mein Rückstand einigermaßen gleich geblieben und ich wechselte motiviert in meine Laufschuhe. Der erste KM der Laufstrecke ging erstmal kontinuierlich einen langen Anstieg hinauf und danach wieder in einer langen Geraden bergab. Ich konzentrierte mich erstmal darauf, meinen Rhythmus zu finden, konnte jedoch in der Ferne bereits die ersten Damen vor mir erspähen. So startete ich mit der zweitschnellsten Halbmarathonzeit des Tages eine Aufholjagd, die mich von Platz 14 auf Platz 7 vorlaufen lies. Im Ziel fehlten nur wenige Sekunden auf Platz 6 und 5, welche von den Weltklasseathletinnen Annabel Luxford und Caroline Steffen belegt wurden.

Auf meine Platzierung in diesem Feld und auch auf meinen Kämpfergeist bin ich rückblickend sehr stolz. Als ich im Anschluss einige meiner Konkurrentinnen über das „blue girl“  ( bezogen auf meinen blauen Rennanzug) reden hörte, wusste ich, dass sich meine Reise nach Australien gelohnt hat und ich eine kleine internationale Duftmarke hinterlassen konnte. Zwei Tage nach dem Rennen stieg ich wieder in den Flieger zurück nach Deutschland und freute mich sehr, hier von schönstem Sommerwetter begrüßt zu werden.

Für mich ist dennoch die Zeit gekommen, um Körper und Geist Zeit für eine Pause und zur Regeneration zu geben. Meine Saison startete bereits Anfang April und insgesamt habe ich sieben Mitteldistanzen absolviert, von denen ich drei in Folge gewinnen konnte.

Ich blicke somit auf meine bislang erfolgreichste Saison zurück und freue mich darüber, weder körperlich noch mental ausgelaugt zu sein und mich eigentlich noch sehr frisch zu fühlen. Dennoch entscheide ich mich für die frühe Pause, damit ich wieder früh mit meinem Saisonaufbau beginnen kann, da wir dies bereits im letzten Jahr so machten und dies sicher der Grundstein für meine diesjährigen Leistungen war.img_0674Ich möchte mich auf diesem Wege bei meinen Sponsoren und Partnern, meinem Trainer, meiner Familie, meinen Freunden und allen, die mich unterstützen sehr herzlich bedanken, denn ohne Euch wäre die volle Konzentration auf den Sport und die damit verbundenen Erfolge nicht möglich.

Ich wünsche Euch allen noch eine schöne Restsaison und im Anschluss eine verdiente Pause, in der ihr neue Kraft tanken könnt!

Ich werde Euch auf dem Laufenden halten, wenn es bei mir wieder losgeht.

Bis bald!
Eure Laura

3. PLATZ BEI DER IRONMAN 70.3 EM

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Nach meinem Start bei der Mainova-Staffel beim Ironman Frankfurt, bei welchem ich unter Rennbedingungen von jeder Disziplin die Hälfte absolvierte, ging es für mich nach einer Ruhewoche über Zürich nach Sankt Moritz in mein letztes Trainingslager für diese Saison.

In Zürich führte ich bei Trainings and Diagnostics ein paar Testings durch, um mit aktuellen Werten in die Berge zu reisen. Die drei Trainingswochen verliefen sehr gut und ich konnte die Ruhe der Berge genießen, viele Höhenmeter sammeln und weiter an meiner Form für die 70.3 EM und WM feilen. Eine Woche vor dem Rennen in Wiesbaden fuhr ich wieder nach Hause, um mich für das Rennen zu regenerieren.

Bereits Freitags reiste ich nach Wiesbaden, um die Strecke nochmals zu besichtigen und einige Presse Termine zu absolvieren. Die Startliste der Damen, zeigte das stärkste Feld, das Wiesbaden seit 10 Jahren präsentieren konnte. Mit Melissa Hauschild und Jodie Swallow, waren gleich zwei Ironman 70.3 Weltmeisterinnen gemeldet. Das Rennen versprach also schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf die Weltmeisterschaften in drei Wochen zu werden.

Der Rennmorgen war ein sonniger Tag, mit angenehmen Temperaturen, perfektes Rennwetter also. Nach der Auftaktdisziplin im Wasser wechselte ich als 15. mit mehr als 3 Min Rückstand auf die Spitze auf die Radstrecke. Ein Rückstand, mit dem ich auf die super starke Schwimmerin Jodie Swallow schon gerechnet hatte.

Von nun an begann für mich die Aufholjagd. Ich konnte über die 90 Km lange und sehr bergige Radstrecke kontinuierlich Plätze gut machen und kam schon bis bis zum zweiten Wechsel auf Platz 4 nach vorne. Leider erlebte ich zum erste Mal in meiner bisherigen Profilaufbahn, wie unfair manche Athletinnen auf der Radstrecke fahren können. So wurde ich zum Zugpferd für so manche Fahrerin, von denen jedoch einige mit Zeitfahrstrafen bestraft wurden.

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Fotos von Marcel Hilger

Nach einem guten Wechsel in die Laufschuhe versuchte ich auf der anspruchsvollen, aber schönen Laufstrecke meinen Rhythmus zu finden. Vor mir waren zu diesem Zeitpunkt die Führende Australierin Melissa Hausschildt, die Britin Jodie Swallow, und die deutsche Anja Beranek. Ich konnte auf Anja kontinuierlich Zeit gut machen und so in der dritten von vier Runden an ihr vorbeilaufen. Auf Platz zwei hatte ich zu diesem Zeitpunkt ca eine Minute Rückstand. Nach ganz vorne leider bereits mehr als 6 Minuten. Da ich an diesem Tag leider insgesamt nicht die besten Beine hatte, war ich froh, mich so weit nach vorne gekämpft zu haben und glücklich am Ende als Dritte ins Ziel einzulaufen und mir somit meinen Traum von einem Podiumsplatz bei der 70.3 EM zu erfüllen.

13921109_10210338861573070_1477336554631538306_nZwar konnte ich diesen Rang bereits 2014 erzielen, bei dem diesjährigen Feld, ist die Bedeutung jedoch doppelt so groß.

Bereits einen Tag nach dem Rennen ging es für mich nach Australien weiter. Dort bin ich nun nach einer langen Reise angekommen und versuche mich optimal auf mein letztes Rennen in dieser Saison vorzubereiten. Die Teilnahme an den Ironman 70.3 Weltmeisterschaften ist bereits seit einigen Jahren ein Traum von mir und ich freue mich sehr darauf, mir diesen am 4. September zu erfüllen. Die Sunshine Coast ist ein wunderschöner Austragungsort und da ich bereits zuvor schon zweimal in Australien war, fühlt sich vieles direkt sehr vertraut an. Auf Facebook und Instagram werde ich Euch regelmäßig über meine Vorbereitung und das Rennen auf dem Laufenden halten und ich freue mich, wenn ihr mich dort verfolgt und mir von Zuhause die Daumen drückt!

Bis bald,

Eure Laura

I AM VEGGIE

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Carola Felcher von Ironman hat mir neulich ein paar spannende Fragen zum Thema vegetarische Ernährung gestellt. Den Text findet ihr auf der Ironman Seite unter:

http://eu.ironman.com/triathlon/news/articles/2016/06/vegetarianism-and-long-distance-racing.aspx#axzz4B3uVKEpu

Die vollständigen Fragen und Antworten habe ich Euch hier nochmal zusammengestellt:

Wie lange ernährst du dich schon vegetarisch, wie kamst du dazu?

ich esse eigentlich schon mein leben lang vegetarisch. Ich habe als Kind alles angeboten bekommen, war aber nie wirklich scharf darauf. Als dich dann nach einem Umzug aufs Land mitbekommen habe, wie Tiere geschlachtet werden, ist mir dann voll und ganz die Lust am Fleischessen verloren gegangen.
Ich habe Tiere einfach lieber lebendig und bin auch nicht damit einverstanden, unter welchen Umständen Tiere in der Massentierhaltung leben und für uns Menschen leiden müssen und möchte dies nicht durch meinen Konsum unterstützen.

Musstest du dich danach mehr mit deiner Ernährung beschäftigen, um leistungsfähig zu bleiben?

Als meine Eltern meine Abneigung gegen Fleisch merkten, sorgten sie dafür, dass mir vegetarische Alternativen zur Verfügung standen. So kam ich schon früh in Kontakt mit Sojaprodukten und lernte Hülsenfrüchte und auch Milchprodukte als wichtige Eiweißquellen schätzen.
Somit musste ich mir selbst wenig Gedanken über eine ausgewogene Ernährung machen, sondern sie nach meinem Auszug bei meinen Eltern einfach nur eigenständig weiterführen.

Viele haben, besonders wenn sie sich vegan ernähren, das Gefühl schlapp zu sein. Hattest du das auch und wie kann man gegensteuern?

Ich habe mich bisher nur einmal ein paar Monate vegan ernährt, als ich in Asien unterwegs war. Die Asiaten essen kaum Milchprodukte und somit ernährt man sich als Vegetarier dort automatisch vegan. Mir ging es sehr gut zu dieser Zeit, allerdings habe ich dort kaum Sport gemacht und kann deshalb nicht beurteilen, wie es mir mit einem hohen Bewegungspensum gegangen wäre.
Durch die vegetarische Ernährung fühle ich mich eigentlich nie schlapp. Ich esse automatisch sehr viel Gemüse, Obst, Getreide und Milchprodukte und fühle mich damit rund um gut versorgt. Schlapp fühle ich mich vielleicht nur dann mal, wenn ich zu wenig Kohlenhydrate esse, oder zu wenig Flüssigkeit zu mir genommen habe.

Worauf sollte man achten als „vegetarischer Mitteldistanzler“?

Ich denke als Vegetarier gibt es, besonders wenn man hohe Trainingsumfänge absolviert ein zwei Parameter, die man immer mal wieder kontrollieren sollte, bzw. für die man ein gutes Körpergefühl entwickeln muss.
Besonders bei Frauen ist dies das Thema Eisen, aber auch Vitamin D. Aber auch in punkto Eiweiß entfallen durch den Verzicht auf Fleisch, ein paar effektive schnell zu verwertende Eiweißquellen. Leider wird das Eisen und auch das Eiweiß aus pflanzlichen Quellen nicht so gut von unserem Körper aufgenommen, wie aus den tierischen. Aber wer ein bisschen recherchiert und bestimmte Lebensmittel clever miteinander kombiniert, erfährt auch hier keinen Nachteil gegenüber den Fleischessern.
Beim Eisenspiegel können sich aber auch regelmäßige Blutkontrollen und evtl. eine Substitution lohnen.
Als Veganer ist das ganze natürlich noch etwas komplizierter, da einem Molkeeiweiß aus Milchprodukten als effektivste fleischlose Eiweißquelle entfällt.
Hierbei ist es wichtig, sich ausreichend pflanzliche Alternativprodukte zu besorgen. Da die pflanzlichen Eiweißquellen leider immer minderwertiger sind, muss die Menge, die man zuführt deutlich nach oben geschraubt werden, was sich häufig auch auf den Geldbeutel auswirkt. Mandelmuß, Nüsse, Soja, Seitan, Hanfprotein sind super lecker und gesund, haben aber auch ihren Preis.

Was hat der Verzicht auf Fleisch mit deinem Körper/Kopf gemacht?

Da ich es nicht wirklich anders kenne, fühle ich mich gut so wie es ist. Würde ich Fleisch essen, würde ich mich extrem schlecht fühlen. Ich habe das Gefühl, das mein Körper die Materie Fleisch gar nicht mehr verstoffwechseln kann und auch mein Kopf/Geist würde unter dem Konsum extrem leiden, da ich die Maschinerie und die Ausbeutung der Tiere nicht für meinen eigenen Konsum und kurzweiligen Genuss unterstützen möchte.

Wie machst du das auf Reisen, insbesondere bei Homestays oder im Hotel? Sagst du vorher Bescheid, bringst du deine eigene Verpflegung mit etc.?

Bisher hatte ich nie Probleme etwas passendes zu Essen für mich zu finden und bin auch immer auf offene und neugierige Menschen gestoßen, die sich für meine Ernährung interessierten und mir halfen Fleischalternativen zu finden.
Häufig greife ich aber auch selbst zum Kochlöffel und koche z.B. meinem Homestay mal ein leckeres vegetarisches Essen und meistens sind die Leute begeistert davon und überrascht wie gut es schmeckt und kommen zu dem Schluss, dass man gar nicht zu jeder Mahlzeit Fleisch essen muss.

Vegetarische Ernährung ist inzwischen ja weit verbreitet. Bekommst du trotzdem manchmal noch spitze Kommentare zu hören oder wird versucht, dich zum Fleischessen zu „verführen“?

Nein, eigentlich bekomme ich nie etwas Negatives zu hören.
Ich stoße auf viel Rücksichtnahme und Toleranz. Und wer nach dem Motto „Fleisch ist mein Gemüse“ lebt, der kann mir bei einem gemeinsamen Essen gerne seine Beilagen herüberschieben. ;-)

Was empfiehlst du als vegetarisches/veganes Ernährungskonzept während des Rennens?

Wer ernährt sich denn im Rennen mit Fleisch oder Milchprodukten? Ich glaube, im Rennen sind wir alle als Vegetarier oder Veganer unterwegs, da dies am besten bekömmlich ist und wir ja primär Kohlenhydrate und schnell verfügbare Zucker brauchen.

Hast du vor demnächst auf die Langdistanz zu wechseln: Wenn ja, inwiefern passt du deine vegetarische Ernährung an?

Ich habe mir darüber um ehrlich zu sein noch wenig Gedanken gemacht, da mich die Mitteldistanz aktuell am meisten reizt und ich habe noch einiges zu tun, um noch schneller zu werden und mich auch international in der Spitze etablieren zu können.
Sollte mir dies gelingen, werde ich vielleicht mit ein paar mehr Trainingsjahren in den Knochen, ein schnelles Langdistanzdebüt aufs Parkett zaubern können.
Die Ernährungsweise werde ich mit steigenden Umfängen nur in der Menge anpassen müssen, ansonsten wird es mir vermutlich an nichts fehlen.

 

Ihr braucht Ideen für leckere vegetarische Gerichte?

Dann schaut Euch doch mal meine Kochsession mit der Tri-Time an:

Deutsche Meisterin über die Mitteldistanz

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Ich konnte am Sonntag in Heilbronn mein drittes Rennen in Folge gewinnen und mir den deutschen Meistertitel über die Mitteldistanz sichern. Ich bin glücklich über dieses tolle Ergebnis, auch wenn das Rennen nur im Duathlonformat ausgetragen werden konnte.

Bereits einige Tage vor dem Rennen wurde uns vom Veranstalter mitgeteilt, dass aufgrund der Wasserqualität und des Pegels ein Schwimmen im Neckar nicht möglich sein wird und dass das Rennen im Duathlonformat ausgetragen werden muss.

So standen ein 5Km Auftaktlauf, eine sehr hügelige 93Km lange Radstrecke und ein abschließender Halbmarathon auf dem Programm.

Obwohl ich wenig Erfahrung im Duathlon habe, freute ich mich auf die neue Herausforderung.

Die Hauptkonkurrenz sah ich für dieses Rennen in meiner Erdinger Teamkollegin Julia Gajer, die den deutschen Meistertitel in den letzten Jahren inne hatte und der Duathlon Vizeweltmeisterin Julia Viellehner. Die zwei Julias musste ich nun also am Renntag irgendwie distanzieren und diesen Versuch auf dem Rad zu unternehmen, schien mir als die beste Lösung.

So ging ich die ersten fünf Laufkilometer zwar zügig, aber kontrolliert an, um mich nicht schon vor dem Radfahren auszupowern. Es gelang mir dennoch den Rückstand auf Julia V. (die beste Läuferin im Feld) gering zu halten und so konnte ich bereits 15 Sekunden nach ihr auf die Radstrecke wechseln.

Doch dort passierte mir leider gleich ein Missgeschick. Als ich über Bahngleise fuhr, welche die Strecke kreuzen, flog mir durch das Geruckel meine Gelflasche aus der Halterung, so dass ich vom Rad steigen musste, um sie wieder aufzusammeln. Obwohl ich dadurch einige Sekunden verlor, war dieser Schritt absolut richtig, denn ohne meine „Pampe“ wäre es ein sehr sehr langer Tag geworden. Ich kann mittlerweile viel Nahrung auf dem Rad zu mir nehmen und dies ist sicher auch ein Baustein zu meinen aktuellen Erfolgen. So kann ich konstant hohe Wattwerte fahren und komme dennoch mit gut gefüllten Speichern auf die Laufstrecke.

Auf dem Rad begann ich nun meinen Plan umzusetzen und freute mich über sehr gute Leistungsdaten. Dies beflügelte mich und half mir, fokussiert zu arbeiten und konstant hohen Druck auf die Pedale zu bringen. Nach 5 Km konnte ich die bis dato Führende Julia V. überholen und meine Verfolgerin Julia G. gelang es mir nach dem ersten Drittel der Radstrecke zu distanzieren und so entstand tatsächlich der erhoffte Vorsprung. Beim zweiten Wechsel auf die Laufstrecke betrug mein Vorsprung bereits knapp über 6min. Ich konnte es kaum glauben!

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Fotos: Marcel Hilger

Das harte Radfahren ließ mich dennoch an meiner Lauffähigkeit zweifeln. Aber dieses Risiko wollte ich einfach eingehen, denn wer nichts riskiert, der nichts gewinnt…

Die Beine waren zwar müder als gewöhnlich, aber nach den ersten Laufkilometern des abschließenden Halbmarathons merkte ich auch, dass ein solider Lauf noch möglich ist und mir mein Vorsprung bis ins Ziel reichen kann.

Leider konnte meine Teamkollegin Julia Gajer das Ziel nicht erreichen, gerne hätte ich mir mit ihr ein Duell um den Titel geliefert.

So wurde meine direkte Verfolgerin an diesem Tag die Duathlonspezialistin Julia V., die mir durch die schnellste Laufzeit des Tages zwar noch zwei Minuten näher kam, mir den Tagessieg und somit den deutschen Meister Titel aber nicht mehr nehmen konnte.

Das Podium der Damen wurde durch Lena Berlinger komplettiert, eine Athletin, die ich von meinen Starts im Rhein- Neckar Cup und beim Transvorarlberg Triathlon kenne und schätzen gelernt habe. Auf diesem Wege auch nochmal herzlichen Glückwunsch an die beiden!

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Ein großes Dankeschön möchte ich allen Zuschauer, Athleten, Helfer und meinem Support Team an der Strecke aussprechen,  denn ohne eure Unterstützung wäre mein Tag nicht so perfekt verlaufen! THANKYOU!!!

Die nächsten Wochen werde ich nun der Erholung und dem Training für meine zweite Saisonhälfte widmen.

Durch meine zwei Ironman 70.3 Siege und die beiden Top 10 Platzierungen in den USA Rennen habe ich mich im ersten Durchlauf für die Ironman 70.3 WM in Australien qualifiziert und möchte mich dieser Herausforderung am 4.September stellen. Vor dem WM Rennen werde ich noch bei der 70.3 EM in Wiesbaden starten und versuchen, meinen dritten Platz aus dem Jahr 2014 zu toppen. Die nötige Kraft und Energie werde ich mir im Vorfeld durch einen dreiwöchigen Trainingsaufenthalt in den schweizer Bergen holen.

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Ein kleiner Renneinsatz wartet in zwei Wochen noch auf mich, da ich beim Ironman Frankfurt für den neuen Titelsponsor des Rennens innerhalb der Mainova-Staffel antreten werde.

Hierbei werde ich mir mit drei weiteren Teilnehmern die Langdistanz teilen, wobei ich von jedem der drei Parts die Hälfte übernehmen werde und somit am Ende eine Mitteldistanz absolviere.

Ich freue mich bereits auf meine Staffelpartner, eine gute „Trainingseinheit“ und darauf Langdistanzluft zu schnuppern, ohne wirklich eine Langdistanz machen zu müssen! ;-)

Bis bald,

Eure Laura