Gruezi aus den Bergen

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Nach einem sehr interessanten Besuch bei Cube, wo mir gezeigt wurde wie meine Räder geboren, getestet und zusammengeschraubt wurden, ging es für mich von Waldershof in die Nähe von Bayreuth zu myPosition, das heißt, zur Radeinstellung bei Jürgen Schulz.

Da ich das Radfahren zu meinen Stärken zähle, war ich sehr gespannt, wie ihm wohl meine bisherige, nur auf Augen- und Gefühlsmaß basierende Position gefällt. Dem Profiblick und sämtlichen Apparaturen entging nichts – so fand ich mich schnell in einer neuen, radikaleren, aber deutlich schöneren Position auf meinem Zeitfahrrad wieder. Eine nach vorn gekröpfte Sattelstütze, Sattel weiter vor und tiefer, Lenker tiefer und ein längerer Vorbau sind die Veränderungen. Denn, wie ich lernte: „Länge bringt Geschwindigkeit“. :-)

Meine anfänglichen Probleme, einen passenden und bequemen Sattel für mein Zeitfahrrad zu finden, sind durch den Sattel von Profile Design behoben und hielten auch den Satteldruckmessungen von Jürgen mit Bravour stand. Meine anfängliche Skepsis, wegen der vollkommen neuen Position, die auch Jürgen nicht entging, ist jetzt, gut zwei Wochen und einige 100 Kms später, gewichen. Ich kann behaupten: meine Probleme mit den hinteren Oberschenkenmuskeln sind so gut wie behoben und auch das Laufen fühlt sich nach dem Radfahren besser an. Jedem, der viel Zeit auf seinem Rad verbringt, kann ich nach dieser Erfahrung nur zu einer professionellen Radeinstellung raten.

Zudem war der Austausch mit einem Profi wie Jürgen, inspirierend und interessant. So habe ich einige neue Ansätze für mein eigenes Training mitnehmen können, z.B. mehr Fokus auf Athletik, Fußmuskeltraining und Wattmessung. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle!

kleine vorher – Nachher Aufnahme:

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Nun bin ich jedoch seit einer Woche in den wunderschönen Engadiner Bergen, um mich bei Sonnenschein und angenehm kühlen Temperaturen nochmal bewusst ein bisschen zu quälen und Höhenmeter zu sammeln, bevor ich am Sonntag den 25.8. beim TransVorarlberg Triathlon an den Start gehen werde – eine Herausforderung für die ich mich nun, nach vielen tausend Höhenmetern etwas besser gewappnet fühle. Bei der Abfahrt der Wettkampfstrecke, welche von Bregenz nach Lech führt und mit zarten 2000Hm versehen ist, wurde mir schon etwas mulmig zumute und die Vorstellung im Anschluss noch crossige 12Km zu laufen ließen meine Beine noch schwerer werden.

Insgesamt erwartet mich aber eine wunderschöne Veranstaltung, mit top Starterfeld, auf welches ich mich sehr freue. Favoritin Yvonne van Vlerken möchte ihren Titel sicher verteidigen, aber wer weiß, vielleicht gelingt es mir ja sie über die 101 Radkilometer zu verfolgen. :)

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