Saisonabschluss in Zell am See

Eigentlich sollte der Transvorarlberg mein letzter Wettkampf für dieses Jahr gewesen sein. Aber irgendwie hatte ich doch noch Lust auf ein weiteres Rennen und insbesondere darauf, ein zweites Mal auf die Mitteldistanz zu gehen. Also entschloss ich mich kurzerhand beim Ironman 70.3 Zell am See an den Start zu gehen.

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Wechselplatz- sehr nett:-)

Da meine Regeneration von dem Transvorarlberg nach einer Woche leider noch nicht ausreichend vorrangeschritten war, ging ich mit nicht allzu großen Erwartungen in das Rennen hinein. Das angekündigt nass kalte Wetter schockte mich nach dem Erlebnis vom vorherigen Wochenende nun auch nicht mehr:-).

Mein großer „Motivationspimp“ kam auch diesmal wieder aus dem Hause Profile Design: die Altair Disk- eine Scheibe für schnelle Strecken. „Keep rolling rolling“

Das Gefühl Scheibe zu fahren ist phänomenal gut, jedoch bei dem eckigen und nassen Radkurs um den Zeller See herum war es auch eine Herausforderung nicht die Bodenhaftung zu verlieren.

Das Schwimmen lief so gut, wie es mit meiner aktuellen Schwimmform laufen konnte, an ihr werde ich über den Winter vermehrt arbeiten. 1-2 Minuten möchte ich bis zur neuen Saison gut machen. Gemeinsam mit der späteren Siegerin Eimear Mullan auf das Rad zu steigen, war jedoch nicht die schlechteste Ausgangslage. Dem hohen Tempo auf dem Rad konnte ich jedoch irgendwann vor lauter Schmerzen in den Beinen nicht mehr folgen. Und so musste ich leider auch mal die Erfahrung machen wie es sich anfühlt, wenn auf dem Rad nicht so richtig „was geht“. Da das Laufen am Seeufer jedoch mit noch größeren Schmerzen verbunden war, bin ich sehr froh über meine Zeit und das Rennergebnis. Ich konnte meine persönliche Bestzeit über die Mitteldistanz um mehr als 14 Minuten verbessern!

Platz 5 war sicher nicht mein angestrebtes Rennergebnis, aber in Anbetracht meiner Verfassung bin ich mehr als glücklich darüber und kann nun behaupten, für die kommende Saison keine Sorge mehr vor anstehenden Mitteldistanzrennen zu haben. Ja, ich freue mich sogar darauf nächstes Jahr noch mehr Rennen in diesem Format zu bestreiten.

Meine Saisonpause konnte ich anschließend beim Erdinger Herbstfest schön mit Bier, Dirndl und vielen Netten Menschen einleiten.

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Erdinger Herbstfest

Die Sportpause habe ich genutzt, um noch einmal, nach meinem Cube Fotoshooting, mit dem Fotografen Ronny Kiaulehn zu einem Shooting für das Bike Magazin nach Meran aufzubrechen. Es waren drei tolle Tage voller Spaß, gutem Essen und super Bildern!

Ich hoffe bald ein paar Bilder veröffentlichen zu dürfen. Das Magazin wird erst im Frühjahr 2014 erscheinen…

Die restliche Zeit verging wie im Flug und war damit gefüllt die neue Heimat zu erkunden, wieder in meinen Beruf einzusteigen und meinen neuen Vierbeiner zu erziehen:-). Und viel Freude breitet es mir natürlich auch, mir Gedanken über die kommende Saison zu machen…

 

Bis bald

Eure Laura

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