Zweites Rennen – zweiter Sieg

Erstmals durfte ich in St. Pölten bei einem 70.3 Rennen mit der Nummer 1 starten, das war cool und eine Herausforderung zugleich.
Beim Schwimmen erwischte ich einen guten Start. Erneut gelang es mir, deutlich besser als in den vergangenen Jahren zu schwimmen, so dass ich nur 90s auf die starke Schwimmerin Helle Frederiksen verlor. Nach einem sehr unsanften Sturz auf mein Steißbein beim Ausziehen des Neoprens, hatte ich mit ordentlichen Schmerzen zu kämpfen und konnte nach dem Aufschluss zur Rennspitze den Druck nicht mehr entscheidend erhöhen.

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by Marcel Hilger

So fuhr ich zwar 70KM in der Führung, konnte mich jedoch nicht absetzen. Helle Frederiksen, die aus der Wechselzone stürmte, wollte es mir so unbequem wie möglich machen. Ich stellte mich innerlich auf ein richtig hartes Laufen ein. Wider Erwarten riss bereits nach wenigen Kilometern eine kleine Lücke, die ich in der ersten Runde auf 60s ausbauen konnte. Bis ins Ziel erlief ich mir einen Vorsprung von 3min. Das hätte ich so nie erwartet, da die Dänin eine starke Läuferin ist.
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by Marcel Hilger

In der Rückschau bin ich sehr zufrieden mit meinem dritten Titel in St. Pölten, weil ich trotz einiger Unwägbarkeiten den Streckenrekord brechen konnte.
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by Marcel Hilger

Direkt nach der Siegerehrung machten wir uns auf den Weg nach Frankfurt zum Mainova Expertentalk, den ihr unter dem folgenden Link nachschauen könnt:
Nach den intensiven letzten Tagen muss ich nun schnellstmöglich Kraft für das Rennen im Kraichgau tanken. Statt echtem Training steht das volle Regenerationsprogramm auf meinem Plan. Was ich da treibe, könnt ihr hier lesen:
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by Marcel Hilger

Am Sonntag werdet ihr erstmals auf mein Supportteam treffen, das euch mit meinen Fanklatschen mit dem „wake up – work hard – look hot – kick ass“ Slogan ausstatten wird. Haltet Ausschau nach den Menschen, die Shirts mit dem Slogan tragen!
Wir sehen uns im Kraichgau! 
Eure Laura