Einmal Verletzung und zurück

Ihr glaubt gar nicht, wie schön das Gefühl ist, wieder ohne Schmerzen Laufen zu können. Die Absage des Mainova Ironman Frankfurt war für mich eine riesige Herausforderung und Enttäuschung, da in mir alles auf das Rennen ausgerichtet war.
Eine Trainingspause mit intensiver begleitender Behandlung hat nun die Wende gebracht: Ich bin beschwerdefrei und kann wieder langsam aufbauen.
IMG_0042
Aus diesem Grund bin ich ins Engadin gefahren, einen Ort, an dem ich in den letzten Jahren Kraft tanken und Leistung aufbauen konnte. Ebendies werde ich in den kommenden Wochen bis zum Ironman 70.3 Zell am See machen, denn hier möchte ich versuchen, zurück in Renngeschehen zu finden.
IMG_9970
Natürlich gehen meine Gedanken bereits weiter, weil ich gerne noch ein Langdistanzrennen machen möchte. Die Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die kommenden Wochen im Training gut verlaufen. Aus diesem Grund plane ich Schritt für Schritt und schreibe hier wieder, wenn in mir die Gewissheit gewachsen ist.

Gvs4dWwFTvG4Uha2uB8Q8A

Solange sende ich euch viele Grüße aus dem sonnigen Engadin.
Eure Laura

Mainova — women for sports relay — powered by Laura Philipp

In den letzten zwei Jahren durfte ich Teil der Mainova Staffeln beim Ironman Frankfurt sein. In diesem Jahr habe ich mich zwar für den Start auf der vollen Distanz entschieden, aber das Staffelprojekt liess mich nicht kalt. Bei meiner Suche nach Alternativen wurde mir schnell klar, dass ich ein Team bilden möchte, das für feminine Freude am Sport steht. Ich denke, ich habe eine starke Staffelbesetzung gefunden, die am 8. Juli die geballte Frauenpower sichbar werden lässt.

3,8Km Schwimmen:
Marietta Uhle wird mein Team in die erste Disziplin führen. Die ehemalige Leistungsschwimmerin ist heute einer Vielzahl von Sportarten erlegen und kann sich ein Leben ohne Sport nur schwer vorstellen. Sie freut sich erstmals aktiv in Frankfurt dabei zu sein.

Anna-Lena Pohl (Erdinger Perspektiv Team) stammt aus Hessen und versucht während ihres Studiums in Bayreuth ihre sportlichen Grenzen auszuloten. Sie ist der Überzeugung, dass Frauen es im Ausdauersport den Männer gleichtun sollten.
36B392F7-7895-4ED6-A2D9-C98AA38A3EE9

Marietta Uhle und Anna-Lena Pohl

185Km Radfahren:

Nicole Leder hat im Jahr 2007 den Ironman Frankfurt gewonnen. Sie gibt heute ihren schier unendlichen Erfahrungsschatz an interessierte Menschen weiter. Sie hat gemeinsam mit Wenke Kujala sogar ein Buch verfasst, das Frauen Tipps zum Einstieg in den Triathlon gibt. Nicole wechselt nach der ersten Radrunde in die Kommentatorenkabine des hessischen Rundfunks.

Laura Philipp da ich meinen Einzelstart in Frankfurt leider auf Grund einer Sehnenreizung absagen musste, freue ich mich sehr ein Teil dieser schnellen Frauenstaffel zu sein und somit doch noch ein Stück Mainova IM Frankfurt Atmosphäre genießen zu können.
518B1C32-9FBF-499C-8765-1E5F37781C20

Nicole Leder und Laura Philipp

42,2Km Laufen:
Den Marathon werden sich Fabienne Amrhein, Christine Schleifer und Anna Hahner teilen. Alle drei Namen sind in Läuferkreisen bestens bekannt und stehen für schnelle Zeiten:

Fabienne ist die amtierende deutsche Meisterin im Marathon. Hin und wieder gelingt uns beiden ein gemeinsames Training in Heidelberg. Sie wird im Sommer bei der EM in Berlin an den Start gehen.

Christine ist früher im Bundeskader gelaufen. Sie lässt bis heute mit sehr schnellen Zeiten über 10km und den Halbmarathon immer wieder ihre sportliche Klasse aufblitzen. Für sie gehört Sport einfach zum Leben. Nebenbei ist sie die Ehefrau des Ironman-Weltmeisters von 2014, den sie sowohl im Training als auch auf Reisen oftmals begleitet.

Anna geht noch einen Schritt weiter. Sie sagt, die Kraft, die man physisch aufbaue, finde man auch in der Ausstrahlung der sporttreibenden Frauen wieder. Sie hat mit ihrer 2:26:44 auf dem Marathon die stärkste sportliche Leistung in meinem Team vorzuweisen.

E7010DC7-87FD-4706-9CCC-BA13CE9DFF37.jpg

Fabienne Amrhein, Christine Schleifer, Anna Hahner

Wir wollen gemeinsam unserer Leidenschaft Ausdruck verleihen, in dem wir am 8.7. diese Staffel durch die Rhein-Main-Region absolvieren. An diesem Tag zeigen wir einen kleinen Teil von dem, was unseren Alltag reich macht.
Links Websites

Sieg beim Ironman 70.3 Kraichgau

Was für ein Wochenende! Ihr wart der Wahnsinn. Noch nie hat mich ein Publikum so durch ein Rennen getragen.
Vom Start weg hatte ich einen guten Tag. Beim Schwimmen zeigt der Trend weiterhin nach oben, auch ohne Neopren. Das Radfahren über die Hügel des Kraichgaus machte mir große Freude und auch im Vergleich zur Vorwoche konnte ich noch ein paar Watts drauflegen.

Weiterlesen

Zweites Rennen – zweiter Sieg

Erstmals durfte ich in St. Pölten bei einem 70.3 Rennen mit der Nummer 1 starten, das war cool und eine Herausforderung zugleich.
Beim Schwimmen erwischte ich einen guten Start. Erneut gelang es mir, deutlich besser als in den vergangenen Jahren zu schwimmen, so dass ich nur 90s auf die starke Schwimmerin Helle Frederiksen verlor. Nach einem sehr unsanften Sturz auf mein Steißbein beim Ausziehen des Neoprens, hatte ich mit ordentlichen Schmerzen zu kämpfen und konnte nach dem Aufschluss zur Rennspitze den Druck nicht mehr entscheidend erhöhen.

Weiterlesen

Sieg beim Ironman 70.3 Marbella

Das erste Rennen ist immer etwas besonderes.
Häufig stelle ich mir im Vorfeld die Frage, ob mein Körper überhaupt noch weiß, wie Triathlon geht. Das mag absurd klingen, da ich als Triathlonprofi Tag ein Tag aus Schwimmen, Radfahren und Laufen trainiere, aber es ist tatsächlich so. Einheiten, die mir wettkampfspezifisches Selbstvertrauen geben, hatte ich im Vorfeld eigentlich keine. Dies hat nicht selten zu Diskussionen zwischen meinem Trainer Philipp Seipp und mir geführt. Er verfolgt aber natürlich ein Ziel: die Vorbereitung auf meinen ersten IM in Frankfurt Anfang Juli. Dort möchte ich topfit sein. Mein Gefühl sagte mir, dass es da noch viele Unbekannte gibt, die ich am liebsten vor dem Start geklärt hätte. — das ging jedoch nicht (langfristiger Formaufbau und so…), also versuchte ich die Aspekte, die in meinen Händen lagen so gut ich konnte zu beeinflussen:
Ruhe bewahren und in mich vertrauen. ;-)

Weiterlesen

Neue Sponsoren und ein weiteres Trainingslager auf den Kanaren

Atos

Die Atos Kliniken werden mich ab sofort auf meinem sportlichen Weg begleiten. Die ATOS Klinikgruppe steht für Spitzenmedizin und ist mit 6 Kliniken an 5 Standorten in Deutschland vertreten. Ich werde als Botschafterin für die Kliniken fungieren und erhalte am Standort Heidelberg sowohl prophylaktische Beratung als auch schnelle Hilfe, wenn es mal brennen sollte. Gemeinsam wollen wir Menschen für gesundes Sporttreiben und Aktivität begeistern. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit, die am vergangen Montag mit einem Kick-Off Fotoshooting im Deutschen Gelenkzentrum mit Prof. Dr. Schmitt begann. Weiterlesen

Neues Jahr — lange Ziele

Seit meinem letzten Rennen auf Maui sind nun schon wieder fast 3 Monate vergangen.

In dieser Zeit habe ich eine mehrwöchige nahezu triathlonfreie Zeit genossen und meine mentalen und physischen Speicher aufgefüllt und reichlich Motivation für die neue Saison getankt. Diese wirft bereits ihre Schatten voraus: Ich plane in diesem Jahr mein Debüt auf der Langdistanz. Weiterlesen

Podium bei der XTerra WM auf Maui

Geschafft! — eine lange, intensive und überaus erfolgreiche Saison liegt hinter mir.

Zwei Wochen sind nun seit Patricks Sieg auf Big Island und meiner Erkundungswoche auf Kona vergangen. Nach den intensiven Erlebnissen um den Ironman Hawaii ging es für mich nach Maui weiter, wo ich die letzten zwei Wochen vor der X Terra WM etwas einsamer verbrachte. In dieser Zeit habe ich Wetterextreme erlebt, die meine Vorfreude auf das Rennen von einem Extrem ins andere schwanken ließen. Weiterlesen